Verbesserung der Verkehrssicherheit

Einheitliche Markierung und Signalisation, zusätzliche Überholverbote und punktuell tiefere Tempolimiten sorgen seit August 2012 für weiter optimierte Sicherheit auf der A9 Simplon.

 Links: einfache Sicherheitslinie - Rechts: doppelte Sicherheitslinie

Ort/Abschnitt:

gesamte Länge der A9 Simplon: Brig-Glis-Simplonpass-Gondo

Termine:

August 2012

Zweck der Arbeiten:

Eine 2010 erarbeitete Studie im Auftrag des Bundesamts für Strassen ASTRA hatte Handlungsbedarf aufgezeigt: Gewisse Kurven waren zu eng für die markierte Höchst­geschwindigkeit, auf einigen Strecken verleiteten aufgehobene Sicherheitslinien zum Überholen, obwohl die Sichtweite dafür zu knapp war. Zudem wurden uneinheitliche oder gar verwirrende Markierungen festgestellt.

Anschliessend wurden geeignete Massnahmen zur Optimierung ausgearbeitet und im Sommer 2012 umgesetzt:

  • Auf 3 Streckenabschnitten tiefere Tempolimite 60 statt 80 km/h: 
    • am Schallberg – wegen des engen Kurvenradius' und der zahlreichen Fussgänger/innen, die vor dem Restaurant die A9 Simplon überqueren
    • im Rothwald/Ganterwald – wegen der zahlreichen Ein-/Ausfahrts-Manöver bei den Restaurants, Parkplätzen und der Talstation des Skilifts «Wasenalp»
    • auf der Simplon-Passhöhe – wegen der zahlreichen Fussgänger-Querungen sowie Ein-/Ausfahrts-Manöver bei den Restaurants
  • An 7 Stellen neu Überholverbot:
    • Riederwaldbrücke
    • Berisal
    • Mittenbäch-Galerie
    • Schallbett-Galerie
    • Simplon-Passhöhe
    • Hofstättengalerie
    • Furrigraben-Galerie
  • In sämtlichen Tunnels und Galerien sowie auf weiteren Strecken mit Überholverbot wurden Sicherheitslinien markiert.
  • Auf Strecken mit zwei bergwärts führenden Spuren wurde die talwärts führende Spur konsequent mit doppelter Sicherheitslinie abgetrennt.
  • Die nach links abgehende Ausfahrt Brig-Glis wurde klar signalisiert (Spurwechsel)
  • An diversen Stellen wurden neue, hochreflektierende Verkehrsschilder angebracht, die besser sichtbar sind als die alten Schilder.

Kosten:

Die Kosten betrugen ca. 300'000 Franken.