Weiterhin einspuriger Verkehrs­betrieb auf Furabrücke – Die Furabrücke auf der A9 Simplon süd­lich von Simplon Dorf weist stärkere Schäden auf als bis­her ange­nommen. Bereits seit Juni darf die Brücke nur ein­spurig befahren werden. Dieses Regime wird weiter­hin bei­behalten und parallel dazu ein Projekt zur Instand­setzung gestartet.
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A9 Simplon

Newsletter 1. Oktober 2021
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Weiterhin einspuriger Verkehrs­betrieb auf Furabrücke

Die Furabrücke auf der A9 Simplon süd­lich von Simplon Dorf weist stärkere Schäden auf als bis­her ange­nommen. Bereits seit Juni darf die Brücke nur ein­spurig befahren werden. Dieses Regime wird weiter­hin bei­behalten und parallel dazu ein Projekt zur Instand­setzung gestartet.

 A9 Simplon Furabrücke
Die Ergebnisse der Schadensanalyse liegen nun vor. Die einspurige Verkehrsführung wird beibehalten.

Eine umfangreiche Zustands­untersuchung an der Fura­brücke süd­lich von Simplon Dorf zeigte im Juni dieses Jahres, dass ver­schie­dene Schäden ver­tiefter abge­klärt und beurteilt werden mussten. Die Resultate dieser Analyse liegen nun vor. Sie zeigen, dass das Bau­werk weit stärker beschädigt ist als bisher ange­nommen. Die Schäden am Beton und an den Armierungen sind auf einen unge­wöhn­lich hohen Eintrag von Chlorid zurück­zuführen. Dieser Stoff kommt aus dem Streu­salz, das mit dem Schmelz- und Regen­wasser in die Brücken­konstruktion gelangt ist.

Die Brücke ist kurven­förmig. Betroffen von den Schäden ist vor allem die innere Seite der Kurve. Diese Seite liegt tiefer als die Aussen­seite, weshalb sich das salz­haltige Wasser dort besser sammeln konnte. Die höher geführte Aussen­seite ist weniger stark beschädigt.

Die Untersuchungen haben gezeigt, dass die Brücke weiter­hin befahren werden darf, aber nur ein­spurig über die Aussen­seite. Die bereits während der Unter­suchung bestehende Verkehrs­führung wird also beibehalten.

Parallel dazu wird ein Bau­projekt für die Instand­setzung der Brücke ausge­arbeitet. Ursprüng­lich wäre vor­gesehen gewesen, die Brücke erst ab 2027 zu sanieren. Die Arbeiten werden nun vor­gezogen. Neben einer Sanierung der bestehenden Brücke könnte allen­falls auch ein Neu­bau ins Auge gefasst werden, sofern sich dieser als wirt­schaft­licher und schneller realisierbar erweisen sollte. Vorrangiges Ziel ist es, möglichst rasch wieder einen sicheren Betrieb der Brücke auf zwei Spuren zu ermöglichen.

 
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